Dienstag, 21. Juli 2015

Maxi-male Bequemlichkeit


Das Maxikleid macht es uns einfach, denn viele Gedanken müssen wir uns dabei nicht machen: Es ist zurzeit ein Trendteil, also ist man damit immer gut angezogen. Egal, wie man sich bückt, hinsetzt oder kniet - es ist sehr unwahrscheinlich, dass man uns unter den "Rock" gucken kann. Kalkweiße Beine werden damit super kaschieren - dafür werden sie auch weiß bleiben.
Trotzdem sprechen alle Bequemlichkeits-Punkte für das Maxikleid!



Kleid: Vintage
Jacke: H&M via Kleidekreisel
Ohrringe: www.sanuka.de
Kette: DIY
Schuhe: Keds

Freitag, 17. Juli 2015

OOTD DIY Weste in Action


Wisst ihr noch, als ich aus einem Longblazer eine Weste geschneidert habe? Jedenfalls hatte ich das gute Stück schon ganz und gar vergessen, bis ich meinen Schrank für den Flohmarkt umgegraben habe. Ich gebe es zu - für den heutigen Tag war die Weste einen Hauch zu warm, aber die Kombi werde ich wohl bald wieder ausführen!





Donnerstag, 29. Januar 2015

Wie mich eine Uhr verfolgte

Als ich sie das erste Mal gesehen habe, fiel sie mir fast gar nicht auf. So schlicht und puristisch – kein wirklicher Eyecatcher. Nach dem vierten oder fünften Bild auf Instagram, begann mein Gehirn diese Uhr wiederzuerkennen.

Als dann eine besonders stylische YouTuberin sie in ihre Monatsfavouriten
erwähnte, war ich zunächst stutzig - Wirklich? Dieses unauffällige Uhrwerk wird von dieser modebewussten Vloggerin so geliebt? Aber an einer Frau, an der selbst ein Kartoffelsack gut aussehen würde, erstrahlte auch dieses Ziffernblatt. Zudem waren die Vorteile, die sie nannte irgendwie plausibel:

Passt zu allem da schlicht – sieht nach einer hochwertigen Verarbeitung aus – großes Ziffernblatt schafft Übersichtlichkeit

Ich begann gefallen an dieser Uhr zu finden, die zuvor einfach nicht in mein Beuteschema gepasst hätte. Und sie begann mich zu verfolgen. Auf jeglichen sozialen Netzwerken – sei es Facebook, Instagram oder auf Blogs – die Uhr war omnipräsent. An jedem Handgelenk und an jedem Blogger oder Vlogger, den ich gut fand, erblickte ich sie. Irgendwann hörte ich auf mich von ihr jagen zu lassen und wurde selbst zum Jäger. Klickte mich durch sämtliche Hashtags und erstellte Suchbegriffe, um immer mehr Bilder von dem Handschmeichler zu bekommen. Zudem wurde ich weiterhin mit Bildern aus dem Netz bombardiert – immer gefolgt von Sätzen wie „Wurde mir freundlicherweise vom Unternehmen zugeschickt“ und „Mit diesem Rabattcode bekommt ihr 25 Prozent auf eine Uhr“. Natürlich recherchierte ich auch, ob die oft so hoch gepriesene Qualität ihre Berechtigung hatte.

Was ich da fand, stellte mich nicht zufrieden. In einem Forum von selbst ernannten Uhrenspezialisten fielen Schlagworte wie „Überteuert“, „billige Produktion“ und „Chinaware“. Die Alternativen, die angeboten wurden, erinnerten mich an den modischen Stil meines Physiklehrers. Die Illusion die ich mir rund um dieses Luxusstück aufgebaut hatte, fielen in ihre Einzelteile auseinander– so wie es vermutlich die Uhr innerhalb eines Jahres tun würde.


Was habe ich nun getan? Ich habe mir schlussendlich eine andere Uhr bestellt. Sieht besser aus – hat aber laut Experten keine wirklich bessere Qualität – und erinnert stark an die gehypte Uhr. Immerhin hab ich mich nicht von meinem Jäger fangen lassen – oder doch?  

Donnerstag, 15. Januar 2015

Donnerstags-DIY: customized lipbutter

Sie sind beliebt, praktisch und leicht zu händeln: Lip Butters haben in 2014 die YouTube Kanäle und unsere Herzen erobert. Besonders im Winter geben sie uns alles was wir brauchen: Pflege und etwas Farbe auf den fahlen Lippen. Und obendrein sind sie leicht selbst zu machen - das Zubehör findet sich in fast jedem Haushalt

Man nehme:



Vaseline

Einen Lippenstift (von einer Farbe, die man doppelt hat oder die einem nicht gefällt)

Ein Teelicht

Eine Metalldose

Einen Esslöffel


Zunächst sollte eine Zeitung auf dem Tisch ausgebreitet werden, da es sich hierbei um eine schmierige Angelegenheit handelt. Dann kann man einen Klecks Vaseline über dem Teelicht erhitzen. Das dauert so etwa eine Minute. Anschließend füllt man die klare Masse in das Metalldöschen ab.


Nun geht es dem Lippenstift an den Kragen: Mit ihm wird verfahren wie mit der Vaseline. Auch in diesem Fall sollte nicht zu viel auf den Löffel gelegt werden.


Diese Flüssigkeit kommt in die Dose. Beide Elemente sollten gut vermischt werden. Achtung! - Man neigt schnell dazu wenig Lippenstift und viel Vaseline zu nehmen - doch ein bisschen Vaseline genügt um den Lippenstift etwas zu strecken und ihn buttriger zu machen. Nehmt ihr Zuwenig, sieht man schlussendlich nichts mehr von der Farbe.


Anschließend sollte die Masse erneut über dem Feuer verflüssigt werden, damit sie danach schön gleichmäßig aussieht. Danach könnt ihr sie auskühlen lasse.


Et voilà - fertig ist die Lip Butter. Auf den Lippen sieht sie dann schon soft aus und pflegt noch dazu. Das Ganze hat bei mir ungefähr 15 Minuten gedauert. Viel Spaß dabei!