Donnerstag, 2. Mai 2013

Is it a Boy? - No, it´s Fashion! (TV-Tipp)


TV-Tipp: It´s Fashion mit Jessica Weiß

In der Modewelt gibt die Schnelligkeit den Ton an. Deswegen wundert ihr euch sicher, dass hier erst jetzt die Rede ist von der Sendung „It´s Fashion“. Doch man muss etwas erst testen, um es für gut zu befinden.

Für alle, die noch nichts von dem Format gehört haben: It´s Fashion ist eine ca. halbstündige Modesendung mit der Modebloggerin Jessica Weiß. Die Sendung wird alle zwei Wochen Mittwochs um 20.15 auf dem Spartensender EinsPlus ausgestrahlt. Die nächste Sendung kommt vorraussichtlich am 9. Mai.

„It´s Fashion“ punktet,  da dies die einzige Sendung im deutschen Fernsehen ist, die sich ernsthaft mit Mode beschäftigt, von ein paar Arte-Reportagen abgesehen.
Oftmals werden etwas unbekanntere Designer vorgestellt, aber auch die Laufstegbilder der ganz Großen sind zu sehen. Mode ist dabei wie fürs Fernsehen geschaffen, da man hier die Kleidung in Bewegung sieht.

Meistens wird ein Promi zu seinem Kleidungsverhalten befragt und ab und zu schleichen sich die gängigen Streetstyle-Ikonen, wie beispielsweise Nathalie Joos oder Susie Bubble, ein.
Dabei beweist Frau Weiß, dass sie über Insiderwissen verfügt und in der Lage ist, auch kritischere Fragen zu stellen.

Ein ganz großes Plus der Sendung ist der intermediale Bezug: Immer wieder wird auf Internetseiten verwiesen und Blogger werden hinzugezogen.

Was mir im Moment noch ein bisschen fehlt, ist das modebewusste Mädchen von Nebenan. Der Bezug zum Alltag würde die ganze Sendung noch etwas runder machen. Zwar wird immer mal ein Outfit nachgestylt – einmal in einer günstigen Version und einmal in einer teureren Version – doch bleibt dieses Nachstyling sehr ‚Star-orientiert’. No-Names haben hier eher Sendepause.

Trotzdem ist „It´s Fashion“ ein Must-See für diese und kommende Saisons.

Und weil´s so schön ist - hier noch einmal die erste Folge, für alle, die sie verpasst haben:

(Alle anderen Folgen (Folge 1-4) könnt ihr auf dem YouTube-Kanal von EinsPlus nachschauen)


Sonntag, 24. März 2013

Wie mache ich meinen Blog erfolgreich? - Mit einem Augenzwinkern


Wie mache ich meinen Blog erfolgreich?

(ACHTUNG ACHTUNG! Die folgenden Seiten sind für Leser ohne Verständnis für Zynismus, Ironie und Humor nicht geeignet!)

Da ich diese Anleitungen schon auf mehreren Blogs zu lesen bekam, muss ich natürlich auch mal meinen Senf dazu geben!

1. Gewinnspiele


Wenn du Leser haben willst, dann musst du Ihnen schon was bieten. Also mach so viele Gewinnspiele wie nur möglich. Am besten jeden zweiten Tag. Damit du dann schön viele Abonnenten bekommst, ist die Vorraussetzung für die Teilnahme an einem Gewinnspiel natürlich, dass man deinen Blog verfolgt. Die Follower vergessen bei ihrem Blogroll sowieso dich wieder ab-zu-abbonieren und schon hast du eine ganze Menge Leser.
Und was noch ganz wichtig ist – je teurer der Gewinn, desto besser. Vielleicht findest du ja einen marketing-geilen Sponsor, der dich bei deinem Blog unterstützt, so musst du dich selbst nicht in den finanzielle Ruin stürzen!


2. Schöne Bilder


Eine gute Qualität der Bilder ist natürlich ein Muss – ohne Spiegelreflexkamera geht da natürlich nix. Da musst du entweder dein Sparschwein plündern oder die teure Kamera von Papa ausleihen, so wie die meisten BloggerInnen. Und Photoshop darf natürlich auch nicht fehlen – egal wie du es machst – ein Kurs bei der Volkshochschule oder dir stundenlang Tutorials bei YouTube reinziehen, irgendwie bekommst du das schon hin.

3. Guter Inhalt


Wenn du einen Blog hast, ist es natürlich von Vorteil sich alle zwei drei Tage etwas neues zu kaufen und zu posten. Deine Leser werden zwar etwas neidisch sein, aber deinen Blog trotzdem lesen, weil Konsumgeilheit einfach dazu gehört.
Der Nachteil: Es geht ins Geld, aber Mama und Papa werden es schon richten
Der Vorteil: Du musst nicht für jeden Post sorgfältig recherchieren und viel Arbeit in Bild und Wort stecken. Das sind schnelle und einfach gemachte Posts – super!

Edit: Teure Marken sind natürlich ein "Publikumsmagnet" – also nichts wie ran an die Michael Kors Taschen oder die Celine-Klamotten. Auch wenn du strohdumm bist und über Mode nicht viel weißt, wird dein Blog dadurch suuuper erfolgreich.

4. Sich eine internationale Leserschaft erschließen

Auch wenn dein Englisch grottenschlecht ist, ist es natürlich trotzdem  von Vorteil, wenn du auf englisch blogst: Auch wenn sich Leser aus anderen Ländern sowieso nur deine Bilder angucken, wirkt es doch aufgeschlossener als immer nur stur in der eigenen Landessprache zu schreiben.

5. Regelmäßigkeit und guter Inhalt


Es ist zwar wichtig mindestens alle zwei Tage etwas zu posten, aber bitte auch mit Inhalt (oder man wendet Tipp 3 an). Wie neulich erst in der Glamour stand, ist ein Blog wie ein Haustier. Ab jetzt dreht sich alles nur noch um deinen Blog und deine Leser.

 

Wenn du alles richtig gemach hast…

Wenn du dich dann schlussendlich zu einer kleinen Internetpersönlichkeit gemausert hast, ist es wichtig deinen Erfolg allen unter die Nase zu reiben. Schreib so oft wie nur möglich wie glücklich du darüber bist alle Klamotten und Accessoires nun geschenkt zu bekommen, weil du mal ab und zu ein Wort auf deinem Blog darüber verlierst. Zeige deinen Lesern was für Vorteile du durch deinen Blog genießt. Und werde nicht müde zu wiederholen, dass du das alles noch gar nicht glauben kann und was für ein Glück du doch hast. Neid ist auch nichts anderes als die bessere Anerkennung ;)

Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und werden von der Autorin selbst ab und zu in Anspruch genommen ;)




Montag, 18. März 2013

Folterinstrumente namens High Heels


`Wer schön sein will muss leiden’ ist ein altes Sprichwort, welches meiner Meinung nach erst nach der Erfindung von High Heels seine feste Verankerung in unserem Sprachgebrauch bekam.
Denn High Heels – so schön sie auch sein mögen - sind am Ende des Tages, wenn man die schmerzenden und pockernden Füße aus den Schuhen schält, ein Folterinstrument.
Wie oft haben sie mir schon den Abend verdorben, nur weil sich schon nach einer Stunde auf der Tanzfläche meine Füße anfühlten, als wären sie mir zweimal gebrochen worden und als hätte man mich anschließend gezwungen wie über Scherben zu laufen.
Meine Haltbarkeit für fröhliche Füße in solch hohem Schuhwerk beträgt etwa eine Stunde. Danach möchte ich sie mir vor Schmerzen schreiend von den Füßen reißen, verbrennen, um danach fröhlich um den Scheiterhaufen zu tanzen.
Das Gefühl, wenn man diese genauso gehasst wie geliebten Schuhe nach einer durchfeierten Nacht abstreift ist besser als das Gefühl, wenn man sie gekauft hat.
Doch glücklicherweise hat die sonst so strenge Modeindustrie ein Nachsehen und produziert vermehrt Schuhe, die flach sind und trotzdem nicht aussehen, als hätte man orthopädische Probleme. Da gibt es doch mittlerweile so schöne und elegante Alternativen, dass ich mich Frage, warum der Großteil der weiblichen (und zum Teil auch männlichen Bevölkerung – Prominentes Beispiel Jorge Gonzales) sich diesen Schmerzen ausliefert. Vielleicht eine sadomasochistische Veranlagung? Man weiß es nicht.
Dabei muss ich gestehen, dass auch ich vor gar nicht allzu langer Zeit zu Ihnen gehörte – zu den „High-Heels-Fetischisten“. Bei Ihnen „kommt es sehr wohl auf die Länge an“, sodass wir auch endlich mal einen Längenvergleich machen können. Penisneid lässt grüßen?
Es lässt sich nicht leugnen, dass mit hohen Schuhen alles etwas … na ja sagen wir mal anders sitzt. Brust raus und der Po kann auf einmal eine liegende Acht ‚beschreiben’, was natürlich besonders beim männlichen Geschlecht gut ankommt. Wer High Heels hat, der kann sich auch die Brust-Op sparen.
Doch mir ist das egal, denn meine Füße sind mir da deutlich wichtiger. Ich denke, dass der Erfinder von stylischen Turnschuhen später als der Befreier der Frau gefeiert wird, ähnlich wie Coco Chanel, die die Frau vom Korsett befreit hat. 

Schöne alternativen zu hohen Hacken 
                       

Mittwoch, 27. Februar 2013

Wie man in Klamotten anlegt...



Wer wie ich seinen alten Klamotten ein neues Zuhause gibt – sprich ver-kleiderkreiselt oder auf dem Flohmarkt verkauft – der weiß: Klamotten sind wie Aktien.
Ähnlich wie  an der Börse gibt es Trends, die man verfolgen sollte: Merkt man, dass man ein Stück nicht mehr braucht, sollte man schnell „verkaufen! Verkaufen! Verkaufen!“ solange es noch ‚angesagt‘ ist. Denn das kann sich schneller ändern, als man ‚Karl Lagerfeld‘ sagen kann und irgendwann bekommt man für die Schätzchen nur noch die Hälfte von dem, was man vor einem Monat bekommen hätte. Ich kann mich noch an die goldenen Zeiten erinnern, als man horrende Preise für Vintage-Handtaschen verlangen konnte – die Fashionistas waren bereit fast jeden Preis dafür zu zahlen. Aus Leder? – Umso besser, hau nochmal die Hälfte des Preises drauf!
Leider habe ich es nicht geschafft diverse, überflüssige Täschchen rechtzeitig zu verkaufen und nun ist die Nachfrage verklungen und man bekommt nur noch ein müdes Lächeln von Käuferinnen, wenn man dieselben Preise verlangt.
Was den Unterschied macht? Das können lediglich ein paar Wochen sein und schon sinkt der Wert rapide.
Wenn man eine sichere Anlage haben will, muss man auf Marken setzen – für die kann man jederzeit massig verlangen und Preisschwankungen halten sich in Grenzen. Hauptsache das Logo ist auch schön zu sehen.
Wartet man aber noch eine etwas länger, könnte es sogar sein, dass das zuvor ungeliebte Teil wieder im Trend und absolut begehrenswert ist, sodass alle Modepuppen wieder bereit sind, dafür lächerlich große Summen auszugeben. Verrückte (Alt)Kleiderwelt